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Performance-Leistung & Virtualisierung an Schulen

In der Schule: Bring Your Own Device

Angehende Druck- und Medientechniker können jetzt mit ihren eigenen Computern auf das schuleigene System zugreifen und deren Software nutzen.

Mit rund 1.300 Schülerinnen und Schülern ist die Johannes-Gutenberg-Schule Stuttgart Deutschlands größte staatliche Berufsschule für Druck- und Medienberufe. In derzeit acht Berufen und neun Schularten werden hier Fachkräfte aus- und weitergebildet, zum Beispiel zum Industriemeister Print oder Medienfachwirt Print bzw. Digital. Teil der Ausbildung ist auch der Umgang mit Programmen der Adobe Creative Suite, die die zukünftigen Druck- und Medientechniker an ihren eigenen Laptops bedienen lernen. Dazu verbinden sie sich über ein Web-Front-End mit virtuellen Desktops und nutzen die auf die Schule lizenzierte Software von Microsoft oder Adobe.

Hohe Ansprüche an die digitale Infrastruktur. 

Für das Speichersystem bedeutet das eine echte Herausforderung. Denn wenn 25 User gleichzeitig auf die virtuellen Windows 7 Systeme zugreifen und Adobe InDesign starten, ist Performance gefragt. „Das vorhandene Speichersubsystem der Schule mit seinen 24 SAS-Platten war mit dem Volumen der Datenabfrage überfordert“, berichtet Ingo Hellmer von Hellmer & Triantafyllou, Systemadministrator der Johannes-Gutenberg-Schule. „Eine Umrüstung auf schnellere Solid-State-Disk (SSD)-Festplatten wäre zu kostspielig geworden, daher haben wir uns für eine kluge Softwarelösung entschieden.“ Der erfahrene IT-Spezialist installierte die Software PernixFVP auf den beiden VMware ESX-Servern der Schule und machte so jeweils 64 GB RAM als Schreib- und Lesecache nutzbar.

In der Praxis ermöglichte die Lösung ein schnelleres Starten auf den virtuellen Maschinen: Dauerte das Starten von Adobe InDesign vorher fast drei Minuten, waren es jetzt nur noch maximal 20 Sekunden. „Die vielen tausend gleichzeitigen IOPS (Input/Output Operations per Second) laufen jetzt über den RAM-Cache und nicht mehr über das Speichersystem“, erklärt Ingo Hellmer. „Das bedeutet nicht nur weniger Verzögerung für den Nutzer, sondern auch eine Entlastung für das Storage.“ Das macht sich dann auch in der Wirtschaftlichkeitsrechnung der Schule bemerkbar: Die Investitionskosten für die PernixFVP-Software werden schnell durch die längere Halt- und Nutzbarkeit der Serverfestplatten kompensiert.

Kunde

Johannes-Gutenberg-Schule Stuttgart
Rostocker Straße 25
70376 Stuttgart

Partner

Hellmer & Triantafyllou Computer-Systeme GmbH
Dornierstraße 30
73730 Esslingen

Komponenten

  • Adobe Creative Cloud.
  • PernixFVP.

 

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