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Marketingtool: KIK Reifen App

Lifestyle im Rollstuhl.

Die KIK-Reifen GmbH bringt seit über 20 Jahren Farbe in den Alltag von Rollstuhlfahrern und mit einer App von 3Core Elements ist sie neuerdings ganz nah beim Kunden.

Während eine Reifenpanne auf dem Fahrrad einfach nur ärgerlich ist, stellt sie für einen Rollstuhlfahrer eine größere Herausforderung dar, weil eine Reparatur ohne fremde Hilfe meistens nicht möglich ist. Um solche Situationen zu vermeiden, hatte die Firmengründerin der KIK-Reifen GmbH, Andrea Weber, die Idee, pannensichere Räder für Rollstühle aus den USA zu importieren.
Der Gedanke, dass auch ein Rollstuhl gerne etwas mehr Farbe vertragen könnte, führte zu einem Sortiment an bunten Polyurethan-Rädern und war der Beginn einer kreativen Auseinandersetzung mit dem Thema „Lifestyle im Rollstuhl“. In den kommenden Jahren folgten spezielle Textilien für Rollstuhlfahrer und Speichenschutzscheiben, welche es bei KIK Reifen in Kempten mit verschiedenen, zum Teil individuellen Motiven in großer Auswahl gibt.

Der erste Plan.

Der Vertrieb dieser Produkte erfolgt über Sanitätshäuser im deutschsprachigen Europa. In der Regel ist es der Reha-Techniker vor Ort, der mit dem Rollstuhlfahrer die Ausstattung seines Vehikels plant und bespricht. „Aus praktischen Erwägungen heraus und als Alleinstellungsmerkmal hatte ich die Idee zu einer Beratungs-App für Tablets und Smartphones“, beschreibt Andrea Weber ihr Vorhaben. „Sie spart eine Menge Papier in Form von Katalogen und ist mobil einsetzbar“.

Ein Partner für die Umsetzung.

Über das BNI-Netzwerk, in dem Unternehmer und Selbstständige regional und überregional professionell vernetzt sind, ist ihr Jörg Gütter und sein Unternehmen 3Core Elements als erfolgreicher App-Entwickler bestens bekannt. Ihm erklärte sie, welche Zwecke die geplante App erfüllen müsste und startete damit das gemeinsame Projekt. „Die App, die Frau Weber bei uns in Auftrag gab, sollte mehrere Aufgaben in Kombination erfüllen“, erinnert sich Geschäftsführer Jörg Gütter. „Informations- und Marketingtool in einem war die Anforderung an uns“. Einerseits sollte die KIK Reifen App wie ein Katalog funktionieren und das Portfolio an Rollstuhlzubehör mit diversen Spezifikationen abbilden. Damit ist es dem Reha-Techniker möglich, vor Ort bei der Konfiguration des Rollstuhls dem Kunden die verschiedenen Varianten an Reifen und Speichenschutzscheiben ansprechend zu präsentieren. Änderungen im Verkaufs-Programm können anders als beim Printkatalog sofort korrigiert werden. „Der Kunde kann sich praktischerweise die App schon vor dem Termin herunterladen und ist damit bestens auf das Gespräch vorbereitet,“ hatte Frau Weber einen weiteren Nutzen im Hinterkopf.

Ein paar Details.

„Bei der Planung für die Gestaltung eines Rollstuhls gibt es viel zu beachten und zu bedenken“ , erklärt die Geschäftsführerin von KIK Reifen ihre weiteren Überlegungen: „Wie bestimme ich die Größe des Reifens? Wie gestalte ich ein eigenes Speichenschutzmotiv? Wo finde ich Spezifikationen für die benötigten Formate? - Diese und ähnliche Fragen muss ich regelmäßig per Mail beantworten, was mich einen erheblichen Teil meiner Arbeitszeit kostet.“ Deshalb sollte die App auch eine Art Beratungsfunktion besitzen. Wichtigste Begriffe und technische Details sind darin angesprochen und erklärt, wodurch Andrea Weber enorm entlastet wird. Ein weiteres entscheidendes Feature der App ist die Anbindung an den bestehenden Webshop des Unternehmens. Dadurch kann bei der Auswahl durch den Techniker und den Kunden das passende Produkt direkt nach dem Beratungsgespräch bestellt werden. Das vereinfacht den Bestellvorgang für alle Beteiligten und verkürzt die Wartezeiten. 

Effektiv aber nicht zu komplex.

Andrea Weber ist sehr zufrieden darüber, dass ihr neues Vertriebs- und Marketingtool trotz seiner vielfältigen Möglichkeiten sehr einfach im Handling ist. „Schon beim ersten Gespräch mit Herrn Gütter konnte dieser mir die Funktion und den Aufbau der App in für mich als Quasi-Laien verständlichen Worten erklären. Mein Techniker musste mir für die Projektumsetzung lediglich sagen, in welcher Auflösung ich die Bilder einpflegen soll, alles andere kann ich selbst erledigen.“ Die engagierte Unternehmerin hat nur eine kleine Zahl von Produkten über das Online-Interface eingegeben und danach die vollständige Produktübernahme an eine Kollegin delegiert. Aber es ist ihr wichtig, den technischen Ablauf der Content-Eingabe zu kennen.

Für jeden was dabei.

„Viele Unternehmer sind sich des wirtschaftlichen Potentials einer firmeneigenen App bewusst, scheuen jedoch die Investition“, weiß Jörg Gütter aus seiner langjährigen Berufserfahrung. „Dabei muss das Budget für die Programm-Entwicklung gar nicht so hoch sein. Wichtig ist, dass man weiß, in welchen Bereichen die App zum Einsatz kommen soll und wie sie sich in das Konzept der Unternehmensziele einfügt.“ 

Kunde

KIK-Reifen GmbH
Porschestraße 14
87437 Kempten (Allgäu)

 

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