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Erfolgreiches Medienkonzept.

Der NetMan macht Schule.

Damit ein preisgekröntes Medienkonzept für den digitalen Unterricht zu einer Ideallösung für Lehrer und Schüler heranreifen kann, bedarf es einer intelligenten und vielseitigen Umsetzung. Das stellt die Zusammenarbeit zwischen der Burgschule Köngen in Koproduktion mit der Hellmer & Triantafyllou Computer-Systeme GmbH eindrucksvoll unter Beweis.

Als die Konrektorin Kathrin Kromer und der Medienkoordinator Stefan Raaf am 12. März für die Köngener Burgschule die Auszeichnung zur „Smart School 2019“ entgegennahmen, war dies für die beiden Pädagogen ein besonderer Augenblick, der sie für viel Arbeit entschädigte. Der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und Neue Medien Bitkom prämiert seit 2017 mit dieser Ehrung Schulen, die bei der pädagogischen Digitalisierung eine besondere Vorreiter­rolle spielen. Die Auszeichnung, die nach Köngen geht, honoriert jedoch nicht nur das Engagement der Burgschule, vielmehr würdigt sie eine ganze Gemeinde, die mit großem finanziellen und organisatorischen Investment ein erfolgreiches Medienkonzept an dieser Bildungs­stätte installiert hat. Ebenfalls Anteil an diesem Erfolg hatte das Dienstleistungs- und Beratungs­unter­neh­men Hellmer & Triantafyllou Computer-Systeme GmbH aus Esslingen, das mit der Installation der Serverlandschaft und der Netzwerk-Software NetMan for Schools seinen Beitrag an dem Projekt leistete.

Veraltete Technik ersetzen.

Der erste Schritt in Richtung „Smart School“ wurde begangen, als die Schule Ende 2016 mit einem neuen WLAN ausgestattet werden soll. Stefan Raaf, der in dieser Zeit noch nicht Lehrer an der Burgschule, sondern als Schulnetzberater des Kreismedienzentrums Esslingen mit der Umsetzung des Projektes betraut war, stellte schnell fest, dass die Ausstattung der Gemeinschaftsschule aufgrund ihres Alters grunderneuert werden müsste. „Die Kosten für die geplante Modernisierung der IT-Aus­stattung waren mit dem Budget der Schule nicht mehr zu stemmen“, blickt Raaf zurück. Bei einer Anfrage im Rathaus erklärte der Bürgermeister von Köngen, Otto Ruppaner, dass er an der Digitalisierung der Burgschule prinzipiell interessiert sei, wollte jedoch dieses Projekt als sinnvolle Investition in die Zukunft der Bildungsstätte wissen und stellte die Frage in den Raum: „Wo stehen wir mit der Burgschule dann in fünf Jahren?“ 

Mit einem klugen Konzept zum Ziel.

Um diese Frage zu klären, wurde unter Zustimmung der Gesamtlehrerkonferenz (GLK) ein Medienteam gegründet, das sich mit dem Potential einer digitalisierten Schule beschäftigte. „Sowohl aus pädagogischer Sicht, aber auch unter Gesichtspunkten wie ‚Green IT‘ oder ‚papierlose Schule‘ wollten wir für die Zukunft planen und die Gemeinde überzeugen“, erklärt Raaf die Ziele des Teams. Da die Burgschule eine Gemeinschaftsschule ist, stehen hier gemeinsames Lernen auf allen Niveaustufen ohne Noten und Leistungsdruck sowie die individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes bis zum Abgang nach der 10. Jahrgangsstufe im Mittelpunkt. Darauf gründete sich auch das Medienkonzept, das in den darauffolgenden Monaten entwickelt wurde.

iPads für alle.

Als Ideallösung wünschten sich das Medienteam und die GLK, dass jedes Kind in der Schule ein eigenes iPad erhalten sollte. Zum einen hatte sich die Nutzung des Computerraums als zeitraubend und eine mediale Versorgung durch mobile Tablets in den jeweiligen Klassenzimmern als wünschenswert erwiesen. Zum anderen könnte dadurch, dass jeder Schüler ein eigenes iPad besäße, eine individuelle Betreuung gewährleistet werden. Schließlich waren alle Entscheider von der Lehrerkonferenz über den Bürgermeister bis hin zum Gemeinderat von dem Konzept so überzeugt, dass entsprechende Gelder freigegeben wurden.

Integration der besonderen Art.

Als nächstes galt es, die Tablets in ein heterogenes Netzwerk zu integrieren, das sowohl den geltenden Datenschutzverordnungen als auch den pädagogischen Ansprüchen gerecht würde. „Unsere Schüler arbeiten nicht nur mit Softwarelösungen, die wir ihnen vorgeben, sondern lernen, sich die für sie und ihre Aufgaben passenden Programme und Apps individuell auszusuchen. Damit steigern wir ihre Medienkompetenz“, berichtet Raaf. Hinsichtlich der umzusetzenden Serverlösung stand die Flexibilität weit oben auf dem Wunschzettel des Kollegiums. Die Schüler sollten die Möglichkeit erhalten, sowohl in der Schule als auch von zuhause uneingeschränkt auf alle Arbeitsmaterialien zugreifen zu können. Und das im Idealfall mit dem Windows-PC im Computerraum der Schule sowie mobil via iPad, um so beispielsweise die Aufgaben außerhalb der Schule erledigen zu können.  

Eine ideale Lösung.

Bei einem Ausschreibungsverfahren für das Projekt präsentierte Hellmer & Triantafyllou Computer-Systeme GmbH das beste Konzept. Ein im Keller der Schule installierter Server der Fujitsu PRIMERGY Serie dient seitdem zur Speicherung der Daten und Anwendungen, über ein Synology NAS mit sechs mal vier Terabyte Kapazität wird ein regelmäßiges Backup erstellt.

„Der eigentliche Clou unserer Lösung ist jedoch die Verbindung aller benutzten Clients durch NetMan for Schools, einer Software für pädagogische Netzwerke“, erklärt Ingo Hellmer. „Über sie werden alle Anforderungen auf einmal erfüllt.“ Mit NetMan for Schools haben Schüler wie Lehrer in der Schule, aber auch mobil, jederzeit Zugriff auf ihre Daten. Auf dem iPad begonnene Arbeiten lassen sich auf dem Windows-Desktoprechner im Computerraum fortführen, wenn zum Beispiel ein größerer Bildschirm benötigt wird.

Schließlich sind mit der gefundenen Lösung auch alle Daten­schutzrichtlinien erfüllt, da das System individuelle Zugriffsrechte auf die Inhalte gewährleistet und der Server innerhalb der Schule vor einem Fremdzugriff geschützt ist.„Wir arbeiten jetzt seit einem halben Jahr reibungslos mit dieser IT-Infrastruktur und sind sehr zufrieden“, bestätigt Stefan Raaf die erfolgreiche Umsetzung des Projektes.

Anerkennung von ganz oben.

Ebenfalls hat sich die badenwürttembergische Kultus­ministerin Dr. Susanne Eisenmann bereits persönlich vor Ort von der Umsetzung des Köngener Medienkonzeptes über­zeugt und lobte die Vorreiterrolle der Burgschule. Mit dem Konzept und seiner technischen Realisierung lässt sich im doppelten Sinn Schule machen.

 

Kunde

Burgschule Köngen
Burgweg 40
73257 Köngen

Komponenten

  • didaktisches Medienkonzept
  • Serverlösung 
  • NetMan, die Software für pädagogische Netzwerke

Weitere Infos

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