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Big Data

Der dicke Fisch im Datenmeer.

Die Datameer Software fischt wertvolle Informationen aus dem Ozean der Daten und hilft Unternehmen, diese zu Geld zu machen.

Eine Studie der KPMG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in Kooperation mit der bitkom research vom Frühjahr 2016 offenbart, dass fast 70 Prozent der befragten Unternehmen an Big Data interessiert sind, aber nur ein Drittel von ihnen derartige Maßnahmen etabliert haben. Datameer, ein Softwarehersteller aus Sachsen-Anhalt, ist von der Zukunft umfangreicher Datenauswertungen überzeugt und liefert seit Jahren die passenden Tools, um individuelle Big Data Projekte in Unternehmen unterschiedlichster Branchen zu installieren.

Von einem, der auszog…

Stefan Groschupf, der Gründer von Datameer und Big Data Profi der ersten Stunde, siedelte im Jahr 2006 nach mehreren lukrativen Angeboten ausländischer Investoren mit seinem Team nach ­Kalifornien (USA) über. Das hatte zum einen finanzielle Gründe und lag zum anderen an dem dort aufgeschlossenerem Verständnis für alles, was mit dem Thema Big Data zu tun hat. Trotz der Verlegung des Hauptfirmensitzes mit Vertrieb und Marketing in die Vereinigten Staaten bleibt die Erfolgsgeschichte von Datameer eine mit dem Gütesiegel „Made in Germany“, denn das Herz des Unternehmens, die knapp 70 Programmierer, die für die Entwicklung der Datameer Software verantwortlich sind, schlägt weiterhin dort, wo alles angefangen hat: in Halle an der Saale. Hier ist das Unternehmen noch fest in der regio­nalen Infrastruktur verwurzelt. Komplett mit Apple Hardware aus dem Hause JessenLenz ausgerüstet, wird hier das Produkt stetig an die zukünftigen Anforderungen angepasst und weiter entwickelt.

Datenbanken – ja, aber.

Mit dem Umzug in die USA konnten so namhafte Geldgeber wie City Ventures oder KPCB an das Projekt Datameer gebunden werden, denn das Geschäft mit Big Data ist zukunftsträchtig und zwar in vielen Branchen. Die Qualität einer Entscheidung hängt stets von den zur Verfügung stehenden Fakten ab. Je mehr Gegebenheiten bekannt sind, um so präziser kann ein Unternehmen in den ­unterschiedlichen Bereichen planen. „Mit Big Data hat die Auswertung der ­wahren Informationsflut, die durch die immer weiter voranschreitende Digita­lisierung zur Verfügung steht, eine völlig neue Qualitätsstufe erreicht“, erklärt Frank Henze, VP of Product Management und Geschäftsführer der Datameer GmbH. Bisher war es üblich, vorher festgelegte Daten in einer Tabellenstruktur aufzuzeichnen und mittels Datenbank-Analysen Vergleiche der verschiedenen Werte anzustellen. Konkretes Beispiel wäre ein Vertriebsmanager, der seine Reportings in Exceltabellen dokumentiert und sich dann seinen Umsatz in Bezug auf Verkaufsgebiete, Kundengruppen oder Zeitabschnitte analysieren lässt. Dieses Vorgehen hat allerdings Limits, die mit Big Data überwunden werden können.

Grenzen wurden überwunden.

Die erste Grenze ist die Datenmenge. Während herkömmliche ­Systeme mit Aufgaben wie Costumer Relationship Management, ­Affiliate Netzwerke oder das Behavior Targeting maximal im Terabyte Bereich arbeiten, lassen sich mit der Datameer Softwarelösung digitale Informationen mit mehreren Petabyte (ein Petabyte entspricht 1.000 Terabyte) verarbeiten. „Das können zwar gewöhnliche relationale Speichermethoden auch leisten, allerdings in keinem mehr akzept­ablen Zeitfenster“, gibt Frank Henze zu bedenken. Die Verarbeitung der Daten würde dabei so lange dauern, dass die Ergebnisse im Unternehmen viel zu spät vorlägen, um mit Maßnahmen auf die Resultate sinnvoll reagieren zu können. Also auch im Bezug auf Geschwindigkeit hat die Big Data Analyse im Rennen mit herkömmlichen Datenbank­systemen die Nase vorn. Und es gibt neben den quanti­tativen Aspekten Menge und Zeit noch eine weitere, qualitative Hürde, die herkömmliche Datenauswertungen gar nicht bewältigen können – das ist die Betrachtung unstrukturierter Informationen. Mit Big Data Technologie lassen sich auch Quellen wie Foreneinträge, Facebook Kommentare, Tweats, Youtube Beiträge und sogar Fotos analysieren und auswerten.

Erfolgreiche Technologie.

Damit eine Untersuchung von solch umfangreichen und komplexen Daten möglich ist, haben die Software Profis aus Halle effiziente Werkzeuge, die in ihrer Struktur anders als die gewohnten tabellenbasierten Speicher- und Analyse-Tools aufgebaut sind, entwickelt. Die Datameer Software nutzt hierbei das Open-Source Framework Hadoop, an dessen Entwicklung Unternehmensgründer Groschupf auch mitgearbeitet hat. Basis für Hadoop ist das bei Google entwickelte Programmiermodell MapReduce, mit dem sich große Datenmengen verarbeiten lassen, indem ihre Analyse auf Cluster oder parallel auf verschiedene Rechner aufgeteilt wird. Somit können unterschiedliche Quellen nebeneinander bearbeitet und anschließend zu einem Ergebnis zusammengetragen werden.

Plötzlich ist alles möglich.

„Was in der Theorie sehr trocken daher kommt, wird für den Alltag der Menschen immer wichtiger werden“, wagt Harald Müller, Regional Vice President Sales EMEA bei Datameer, einen Blick in die Zukunft. In verschiedensten Aufgabenfeldern wird die Verarbeitung besonders großer und sehr unterschiedlicher digitalisierter Informationen zum Tragen kommen. So kann zum Beispiel der Datenoutput von selbststeuernden Fahrzeugen nur mittels Big Data Technologie in so hoher Geschwindigkeit ausgewertet werden, damit es noch zu sinnvollen Reaktionszeiten des Vehikels kommt. Auch die Datenströme des ­Internet of Things (IoT), das mit einer Vielzahl von Sensorenwerten arbeitet, benötigt eine ausreichend effiziente Analyse Software. Dies betrifft ebenfalls Industrie 4.0, moderne Konsumanalysen, effektives Verkehrsmanagement, Abfallwirtschaft, eine verbesserte Kriminalitätsprognose und viele andere Anwendungsbereiche.

Nicht nur finanziell ein Erfolg.

Und Datameer weiß aus eigener Kundenerfahrung, dass sich diese Technologie heute schon rechnet. So konnte ein namhafter europä­ischer Telekommunikationsanbieter, der erst kurz zuvor das Netz eines Mitbewerbers übernommen hatte, durch die Software von Datameer 150 Millionen Dollar einsparen, weil er für die Auswertung der Daten über die Auslastung seiner Sendemasten anstatt sechs Monate nur noch drei Tage benötigte. Ein weiteres Beispiel zeigt, dass der Nutzen nicht nur monetär, sondern auch humanitär sein kann. In einem gemeinsamen Projekt des Heidelberger Krebsforschungszentrum mit Fujitsu wurde die Big Data Technologie aus dem Hause Datameer für die Analyse von Genomsequenzen eingesetzt, um eine individuellere Medikamentierung für Krebspatienten erreichen zu können. Die Auswertung des aus drei Milliarden Basenpaaren bestehenden Genoms konnte so viermal schneller als mit den herkömmlichen Verfahren erzielt werden.

Das sind nur zwei der Erfolgsgeschichten, die Datameer geschrieben hat, und es bleibt zu erwarten, dass die anfängliche Zögerlichkeit deutscher Unternehmen der Sogwirkung dieser Errungenschaften weichen wird. Dann werden sich wohl auch hierzulande noch einige dicke Fische aus dem Datenmeer ziehen lassen.

Kontakt

Tel:
+49 40 82 21 699 90
E-Mail:
support@cpn.solutions

Kunde

Datameer GmbH
Magdeburger Straße 23
06112 Halle (Saale)

Partner

JessenLenz GmbH Halle
Grenzstraße 26
06112 Halle/Saale

Komponenten

  • MacBook Pro
  • Hardware Ausstattung

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