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Videokonferenzen

Videokonferenzen am Mac.

Videokonferenzen sparen Zeit und Reisekosten und ermöglichen Besprechungen von Angesicht zu Angesicht auch über große Distanzen hinweg. Mitarbeiter im Home Office können so mit den Kollegen in Verbindung bleiben und den Mitgliedern in verteilt arbeitenden Teams fällt die Abstimmung untereinander deutlich leichter. Der Markt für Videoconferencing ist so groß, dass mit Sicherheit für jedes Unternehmen eine passende Lösung dabei ist.

Der Markt für Videokonferenzsysteme gliedert sich in zwei große Lager. Auf der einen Seite befinden sich Anbieter, die in erster Linie die Plattform für die Konferenz selbst anbieten. Die von den Herstellern entwickelte Software übernimmt dabei Verwaltungs- und Steuerungsaufgaben. Außerdem sind meist auch Werkzeuge zum Tauschen von Dateien und zur gemeinsamen Bearbeitung enthalten.

Einer der größten Vorteile, der sich durch die Nutzung eines solchen Dienstes ergibt, besteht in den moderaten Kosten. Es muss keine zusätzliche Hardware angeschafft werden, da bereits vorhandene Bausteine des Rechners genutzt werden. Und die Kosten sind sehr einfach zu skalieren, da üblicherweise pro Nutzer abgerechnet wird, sofern Basisfunktionen nicht ohnehin kostenfrei zu bekommen sind. Es gibt aber auch Nachteile, zum Beispiel in puncto Sicherheit. Die Nutzer müssen sich darauf verlassen, dass der Anbieter ausreichende Maßnahmen ergriffen hat, um die Kommunikation der Teilnehmer gegen Abhören und Abfangen von Nachrichten zu schützen.

Aus Unternehmenssicht kann die Anbindung der Teilnehmer über einen externen Server unter Gesichtspunkten der Compliance problematisch sein. Größere Unternehmen werden sich deswegen wahrscheinlich für Lösungen entscheiden, die ihnen auch gleich die entsprechende Hardware stellen und hinsichtlich Datenverbindungen an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden kann, etwa durch die Nutzung eines VPN-Tunnels für die Anbindung von anderen Standorten.

Lösungen für die eigene Hardware.

Skype bzw. Skype for Business oder Google Hangouts sind sicherlich die bekanntesten Vertreter von Systemen, die die Hardware des Nutzers verwenden. Beide können gleichermaßen externe Webcams oder die im MacBook eingebaute Optik verwenden. Hangouts wendet sich zwar in erster Linie an private Nutzer, kann aber natürlich auch für geschäftliche Besprechungen eingesetzt werden. Skype für Geschäftskunden ist Teil der Office-365 Cloud. Neben der Videofunktion lassen sich damit auch Bildschirminhalte teilen.

Zu den Marktführern auf ihrem Gebiet zählen ohne Zweifel die beiden Unternehmen Cisco und Citrix, die zwei funktional sehr ähnliche Dienste anbieten. WebEx ist der Name des Angebots von Cisco, das sich als Plug-in in den Browser einklinkt, aber auch als mobile App unter iOS genutzt werden kann. Die Lösung eignet sich nicht nur für Videokonferenzen, sondern auch für so genannte Webcasts. Der Anwender kann eine Präsentation vor einem großen Publikum abhalten.

GoToMeeting von Citrix wird als Anwendung auf dem Mac installiert und stellt ebenfalls neben der Konferenzfunktion die Webcast-Funktion zur Verfügung. Bei beiden Anbietern können mehrere Videostreams eingeblendet werden, was den Eindruck einer gemeinsamen Besprechung verstärkt. Je kleiner der eingesetzte Monitor, umso kleiner sind dann natürlich auch die Live-Bilder. Bei der Wahl des jeweiligen Anbieters empfiehlt sich ein Preisvergleich, da es unterschiedliche Pakete und Module gibt, die einzeln bepreist werden.

Videolösungen mit eigener Hardware.

Ein gemeinsamer Vorteil der gerade vorgestellten Lösungen besteht in ihrer Unabhängigkeit von einem Ort. Wird die integrierte Kamera des MacBook genutzt, kann jeder Ort im Unternehmen zu einem Konferenzraum werden. Das gilt natürlich sinngemäß auch für den Fall, dass eine externe Webcam genutzt wird. In einer ganz anderen Liga spielen funktional und preislich fest eingebaute Systeme.

Sie werden in einem Konferenzraum installiert und umfassen bewegliche Kameras, die Aufnahmen in HD produzieren und übertragen können, die passende Tontechnik und großflächige Displays, um die Teilnehmer an anderen Standorten sehen zu können. Für die Nutzer gibt es keinen Unterschied zwischen einer kurzen Besprechung mit Kollegen im gleichen Raum oder den externen Teilnehmern.

Die Kameras sind dabei Teil einer intelligenten Steuerung und richten sich beispielsweise automatisch auf den gerade Sprechenden. Cisco hat vor einiger Zeit einen der Marktführer in diesem Segment übernommen und bietet mit seiner TX9000-Serie ein Komplettsystem. Preislich darunter angesiedelt sind die Produkte des amerikanischen Herstellers Lifesize, der mit der Icon-Serie Hardware für den Konferenzraum anbietet. Die Produkte von Polycom sind auch für das kleinere Budget erschwinglich. Flaggschiff der Produkte ist derzeit die HDX 6000-Serie.

Welche der angebotenen Lösungen genutzt wird, ist nicht nur eine Frage der Investition, sondern auch der konkreten Anforderungen des Unternehmens. Wir helfen gern bei der Auswahl. 

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