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Überwachungssysteme

Schritt für Schritt zum richtigen Surveillance-System.

Kamerasysteme sind ein wichtiger Baustein für den Schutz von Unternehmen. Sie können Diebstähle und Spionageversuche aufdecken, dienen im Falle eines Einbruchs der Beweissicherung und haben durchaus abschreckende Wirkung. Anschaffung und Einrichtung sind aber nicht ganz trivial.

Gerade wenn Innenräume überwacht werden sollen, steht noch vor der eigentlichen Planung, Anschaffung und Installation ein wichtiger Schritt. Denn Anlagen, mit denen auch Mitarbeiter überwacht werden könnten, sind mitbestimmungspflichtig. In Firmen mit einem Betriebsrat ist dieser also nicht nur über die geplanten Maßnahmen zu informieren, sondern auch dessen Zustimmung einzuholen. Und dies gelingt am besten, wenn eine offene Diskussion über Ziele und Zweck der Anlagen geführt wird. Ratsam ist es, den Betriebsrat bereits in die erste Planung einzubeziehen. Das gilt umso mehr, als dieser auch Anpassungen in Hinsicht auf die Privatsphäre der Mitarbeiter fordern kann. Wichtige Fragen, die zu klären sind, betreffen unter anderem die genauen Aufstellungsorte der Kameras und vor allen Dingen auch die Zeit der Speicherung der Aufnahmen. Hat der Betriebsrat der Errichtung einer Anlage zugestimmt, sollten auch die Mitarbeiter möglichst frühzeitig in die Planungen eingeweiht werden. Dazu können beispielsweise Informations-Veranstaltungen dienen, in denen Geschäftsleitung und Betriebsrat gemeinsam informieren.

Doch auch dort, wo es kein Organ der Mitbestimmung gibt, dürfen Kameras nicht einfach aufgestellt werden. Hier definieren unter anderem die Vorschriften des Datenschutzes enge Grenzen. Um keinen Fehler zu begehen, ist es mehr als ratsam, sich mit einem auf das Thema spezialisierten Anwalt in Verbindung zu setzen, um sich fachliche Beratung einzuholen.

Ein passendes System finden.

Bei der Auswahl eines passenden Systems spielt die Frage nach dem Aufstellungsort und den konkreten Überwachungsanlässen eine wichtige Rolle. Sollen beispielsweise Zufahrten kontrolliert werden, sollte die Steuerungssoftware in der Lage sein, automatisiert besonders die Kennzeichen der Fahrzeuge zu identifizieren. Wie viele Kameras nötig sind, ist einerseits vom Leistungsvermögen der Geräte und der Größe des überwachten Raumes abhängig. Beides keine Fragestellungen, die sich eben "nebenbei" beantworten lassen. Fachmännischer Rat bei Anschaffung und Planung ist sehr sinnvoll, etwa mit einem Partnerunternehmen des CPN-Netzwerks. An eine Kamera, die zur Diebstahlsicherung dient, sind wiederum ganz andere Anforderungen zu stellen. Hier eignen sich Systeme perfekt, die sich aktivieren, wenn aus einem definierten Bereich Objekte verschwinden bzw. in diesen gelangen.

Kameras im Außenbereich müssen über einen guten Schutz vor Wettereinflüssen verfügen und in einem möglichst großen Temperaturbereich arbeitsfähig bleiben. Im Idealfall verfügen sie über eine Infrarotbeleuchtung, um auch nachts für ausreichend Licht zu sorgen. Hinsichtlich der Wettereinflüsse kann man sich an den IP-Schutzklassen orientieren, die Hinweise auf den Widerstand gegenüber Wasser und Staub geben.

Ratschläge zur Einrichtung und den Betrieb von Videoüberwachungsanlagen lassen sich auch aus der DIN EN 50132-7 ableiten. Diese Norm wurde im Sommer 2015 überarbeitet.

Und ohne Software geht auch bei der Kameraüberwachung nichts mehr. Sinnvollerweise laufen die verschiedenen Bilder der Kameras in einem zentralen Videomanagementsystem (VMS) zusammen. Es sollte möglichst viele Hersteller und Kameratypen unterstützen, um sich nicht zu stark an einen Anbieter zu binden.

Wenn man sich für einen Anbieter entschieden hat, sollte darauf geachtet werden, auch einen entsprechenden Wartungsvertrag abzuschließen, denn Software und Firmware der Systeme müssen auf dem aktuellsten Stand gehalten werden. Lassen Sie sich von einem CPN Experten vor Ort beraten!

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