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Little Snitch

Neues vom Netzwerkschützer Little Snitch.

Viele Programme bauen unter macOS in regelmäßigen Abständen eine Verbindung zum Internet auf. Das geschieht vorwiegend im Hintergrund, ohne sichtbare Hinweise für den Anwender. Wer wissen will, welche Daten auf seinem Rechner übertragen werden, benötigt die Hilfe von Spezialtools. Little Snitch ist seit vielen Jahren bewährt und erhält jetzt ein großes Update.

Im Kern dient Little Snitch dazu, Transparenz in den Netzwerkverkehr auf dem Mac zu bringen. Das Tool nutzt Network Kernel Extensions, um Zugriff auf die Informationen zu erhalten, welche App gerade eine Verbindung mit einem externen Server aufbaut. Das Werkzeug beschränkt sich aber nicht nur auf das Protokollieren. Mit dem kleinen Programm lassen sich auch unerwünschte Datenverbindungen ganz einfach deaktivieren.

Genau steuern, welche Rechte eine App hat.

Little Snitch macht den Einstieg leicht. Der Nutzer kann unmittelbar entscheiden, ob er einen Verbindungsaufbau einer App erlauben oder ablehnen möchte. Oder er nutzt den so genannten „Leise Modus“. Dann trifft er die Entscheidung später. Denn als Netzwerkwächter listet Little Snitch alle Apps (also auch die zum System selbst gehörenden) auf, die eine Verbindung mit dem Netz herstellen. Das sind in den Minuten nach dem ersten Programmaufruf eine ganze Reihe von Anfragen.

Fallweise wird entschieden, ob eine Anwendung permanent, gar nicht oder nur temporär eine Verbindung nach außen aufbauen kann. Außerdem wird in den Optionen definiert, ob der Zugriff auf eine bestimmte Domain beschränkt werden soll.

Neue Oberfläche und Informationen.

Die Entwickler haben in der aktuellen Version 4 des Tools viele Details verändert und verbessert. Am auffälligsten dabei ist natürlich die Neugestaltung der Oberfläche, die jetzt frischer und moderner wirkt. Außerdem wurde auch Unterstützung für die Touch Bar geschaffen.

Optisch beeindruckend ist der Netzwerkmonitor, der die Verbindungen des Mac mit anderen Server auf einer zoombaren Karte darstellt. Damit lässt sich der Weg der Datenpakete exakt verfolgen. Mit dem detaillierten Datenverkehrsdiagramm steht zudem eine leistungsstarke Analysefunktion zur Verfügung, mit der sich der Verkehr der vergangenen Stunden aufschlüsseln lässt. Eine Statistik zeigt die Apps, die die meiste Bandbreite und das größte Datenvolumen verbraucht haben.

Unter der Oberfläche wurde die Filterung überarbeitet. Hier kommt jetzt auch Deep Packet Inspection zum Einsatz, was die Kontrolle verbessert. So kam es in der Vergangenheit vor, dass bei der Sperrung einer bestimmten Domäne auch Datenpakete gefiltert wurden, die eigentlich durchgelassen werden sollten. Eher für fortgeschrittene Anwender und Profis interessant, sind die neuen Regelfunktionen, denen jetzt eine Priorität zugewiesen werden kann. Insgesamt wurde Little Snitch damit noch stärker und eignet sich sehr gut zur Überwachung und Steuerung des Netzwerkverkehrs auf dem Mac.

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