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Kinder nutzen Medien

Digitale Kindersicherung.

Eine Frage bewegt Eltern und Lehrer gleichermaßen: Wie können iPad und Mac so eingerichtet werden, dass Kinder und Jugendliche die Geräte nur so nutzen, wie es sich die Erwachsenen wünschen.

Internet und iPad gehören inzwischen in einer ganzen Reihe von weiterführenden Schulen zum Alltag unserer Kinder. Zwar gibt es noch zu selten pädagogische Konzepte, die den Einsatz moderner Technologie im Unterricht berücksichtigen. Aber das hält progressive Schulen und Pädagogen nicht davon ab, beispielsweise mit iPad-Klassen zu experimentieren.

 

Sowohl für iOS und macOS gibt es eine ganze Reihe von sehr schönen und unterhaltsamen Lernspielen und Programmen, die beim Unterrichten helfen.

Einschränkungen auf dem iPad einrichten

In größeren Unternehmen oder Bildungseinrichtungen, in denen eine ganze Reihe von Geräten im Einsatz ist, wird die Nutzung der iPads wahrscheinlich mittels Profilen eingeschränkt. Über den zentralen Profil-Manager, den Apple anbietet, stellt der Administrator die Rechte der Nutzer ein und verteilt die Profile über das Netzwerk. So wird sicher gestellt, dass auch versierte Anwender nicht einfach in den Systemeinstellungen des Geräts Änderungen vornehmen oder sich Software aus dem App Store laden, die den Richtlinien des Unternehmens widersprechen. Geht es um die Absicherung nur eines oder weniger iPads genügen aber die integrierten Funktionen von iOS.

Alle Funktionen sind zentral in den Einstellungen erreichbar. Unter „Allgemein“ genügt es, auf den Eintrag „Einschränkungen“ zu tippen. Diese müssen zunächst aktiviert werden. Das Gerät fragt anschließend nach einem Code. Dieser wird benötigt, um später die Einstellungen wieder zu bearbeiten oder die Einschränkungen aufzuheben. Den vergebenen Code sollte sich der Besitzer des Geräts gut merken. Denn wird er vergessen, kann er nur durch das Löschen des iPads wieder aufgehoben werden. Die Bedienung ist selbst erklärend. Apps und Dienste, die der Anwender nutzen darf, werden eingeschaltet. Soll verhindert werden, dass beispielsweise FaceTime verwendet wird, muss lediglich der Schieberegler neben dem Eintrag bewegt werden. Außerdem können dort auch Einstellungen für die Privatsphäre verändert werden. Mit den Einschränkungen bleibt das iPad grundsätzlich voll bedienbar. Alle Bildschirme und Dialoge sind zu erreichen, mit Ausnahme der Apps, die beschränkt wurden. Wenn es darum geht, das iPad für die Nutzung von jüngeren Kindern einzuschränken, bietet sich der so genannte „Geführte Zugriff“ ein. Unter „Einstellungen, Allgemein, Bedienungshilfen“ steht der entsprechende Eintrag zur Verfügung. Auch bei seiner Aktivierung wird ein Code vergeben, um später die Sperre wieder aufheben zu können. In der Praxis wird der Besitzer des iPads danach die App starten, die das Kind benutzen darf und durch dreimaliges Drücken der Home-Taste den geführten Zugriff aufrufen. Wird er gestartet, kann nur noch auf die aktuell gezeigte App zugegriffen werden. Selbst das Verschieben von Icons auf dem Home-Bildschirm ist jetzt nicht mehr möglich.

Bildschirmzeit und Zugriffe unter macOS beschränken

Auch die Arbeit am MacBook oder iMac können Eltern und Pädagogen so beschränken, dass nicht nur genau geregelt wird, was Kinder und Jugendliche mit dem Gerät anstellen dürfen, sondern auch wie viel Zeit am Rechner verbracht werden darf. Die Kindersicherung gehört schon lange zum Betriebssystem und kommt ohne die Installation weiterer Programme und Komponenten aus. Alle dazu gehörenden Funktionen finden sich zentral in den „Systemeinstellungen“. Nach dem Start der Kindersicherung wird das Benutzerkonto ausgewählt, das gesichert werden soll. Sofern für das Kind noch keines angelegt wurde, lässt sich dies direkt aus dem Dialog heraus nachholen. Die Kindersicherung selbst gliedert sich übersichtlich in verschiedene Bereiche. Über „Apps“ wird unter anderem die Benutzung der Kamera aktiviert und außerdem kann die Verwendung auch auf bestimmte Apps eingeschränkt werden. Startet der Benutzer eine nicht frei gegebene Anwendung, muss das Passwort des Administrators eingetragen werden. Über den Eintrag „Web“ wird bei Bedarf der Zugriff auf Webseiten beschränkt. Gerade für die Kleinsten kann so beispielsweise der Zugriff nur auf bestimmte Internetadressen erlaubt werden. Vor unliebsamen Buchungen auf der eigenen Kreditkarte bewahren die Optionen im Abschnitt „Store“, denn hier wird der Einkauf in den verschiedenen Angeboten von Apple unterbunden.

Der Computer übt natürlich gerade auf Kinder und Jugendliche eine unglaubliche Faszination aus. Schnell wird die Zeit vergessen und an Hausaufgaben oder andere Verpflichtungen wird nicht gedacht. Grundsätzlich ist die Frage, ob ein pädagogisches Problem mit Technik gelöst werden sollte. Aber über die Einstellungen der „Zeit“ kann die Nutzungsdauer der Kinder am Mac genau geregelt werden. Getrennt nach Werktagen und Wochenende stellen Eltern ein Kontingent ein. Ob die zugesprochene Zeit an einem Stück genommen wird oder in einzelnen Etappen, kann das Kind selbst entscheiden. Damit aber die Nachtruhe eingehalten wird, kann eine Zeitspanne definiert werden, während der keine Anmeldung möglich ist. Auch diese Option ist für das Wochenende und für Schultage getrennt wählbar. Kurzum: macOS lässt in Hinblick auf die Einschränkungen von Benutzerkonten keine Wünsche offen. Die freie Entscheidung darüber, wann die Bildschirmzeit überhaupt genommen werden kann, stärkt auch das Gefühl, selbst Verantwortung zu tragen und ist somit pädagogisch wertvoll.

Mechanischen Schutz nicht vergessen

Je jünger die Kids, die mit dem Tablet umgehen, desto wahrscheinlicher ist es, dass auch einmal etwas daneben geht. Das iPad rutscht vielleicht unglücklich vom Tisch oder der klebrige Sprühnebel einer zu schnell geöffneten Getränkedose ergießt sich auf dem Display. Zur Kindersicherung gehört deshalb auch ein mechanischer Schutz. Im Handel sind zahllose Hüllen, Displayfolien oder auch Bumper zu bekommen, die das iPad vor Beschädigungen schützen und die Folgen einer Unachtsamkeit minimieren können. Da ist für jeden Geldbeutel und Anspruch etwas dabei.



Ihr CPN Partner vor Ort hilft Ihnen sehr gern beim Einrichten Ihrer macOS- und iOS-Geräte für den sicheren Umgang!

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