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Apple Mac mini

Mac mini – das unterschätzte Arbeitstier.

Ein eher zweifelhaftes Jubiläum zum kleinsten Mac sorgte in den vergangenen Tagen für Schlagzeilen. Seit 1000 Tagen hat der Rechner kein Hardware-Update mehr erhalten. Das sollte aber niemand vom Kauf des Kraftpakets abhalten. Denn gerade im Unternehmenseinsatz macht er nach wie vor eine gute Figur.

Der Mac mini ist in mehrfacher Hinsicht etwas Besonderes. Er ist sehr kompakt und sein Design absolut zeitlos. Er arbeitet flüsterleise und sämtliche Anschlüsse des Computers befinden sich auf der Rückseite. Und er ist ein vollwertiger Desktop-Rechners, dabei aber extrem energieeffizient. Diese Eigenschaften machen ihn zu einem vielseitig einsetzbaren Arbeitstier.

Server gesucht? Server gefunden!

Mit der Software macOS Server, die von Apple direkt im App Store angeboten wird, kann jeder Mac mini binnen weniger Minuten zu einem zentralen Unternehmensserver umgerüstet werden. Erfahrene Administratoren schätzen den kleinen Rechner gerade in dieser Hinsicht. Denn der Mac mini geht erstaunlich sparsam mit den Ressourcen um. Auch unter einer Vielzahl von Anfragen externer Clients bleibt die Beanspruchung der CPU eher gering. Energieeffizienter und leiser lässt sich ein Server kaum betreiben.

Die Software von Apple umfasst alle in einer Arbeitsgruppe benötigten Dienste:

  • Zentrale TimeMachine: Die Backups aller Macs aus der Arbeitsgruppe landen zentral auf dem Server.
  • Datenfreigabe: Alle Clients greifen auf gemeinsam nutzbare Ordner und Dateien zu. Die Dateien können auch mit Windows-Clients geteilt werden.
  • Kalender und Kontakte: Gemeinsames Adressbuch und Kalender erleichtern die Zusammenarbeit.
  • Wiki: Für das Sammeln von Wissen und den Austausch von Inhalten.
  • Mail-Server: Einfach einzurichten und zu unterhalten.
  • Zentrale Software-Updates: Die Clients laden sich Updates für installierte Apps direkt vom Server.

Alle Funktionen sind so gestaltet, dass auch ohne tagelanges Studium des Handbuchs losgelegt werden kann.

Als Medien-Center oder im Konferenzraum.

Die Prozessoren im Mac mini stammen von Intel. Und dafür wurden eine ganze Reihe von Anwendungen portiert, die aus der Linux- und Windows-Welt stammen, und die Möglichkeiten des Rechners erweitern. Der flüsterleise Betrieb auch unter Volllast erlaubt problemlos die Unterbringung im Konferenz- oder Schulungsraum. Dank Lösungen wie Plex oder Kodi, die auch die für macOS angeboten werden, verwandelt sich der Mac mini zu einem vollständigen Mediencenter. Schulungsvideos oder auch Livestreams aus dem Internet werden so ganz einfach über den Beamer oder einen großen Monitor dargestellt. Übrigens macht er sich auch im heimischen Wohnzimmer gut, wenn es darum geht, eine iTunes-Bibliothek zentral zur Verfügung zu stellen.

Fazit: Überall dort, wo Dateien zentral verbreitet und geteilt werden sollen, bietet sich nach wie vor der Einsatz eines Mac mini an. Die Partner von CPN informieren Sie gern über weitere Möglichkeiten. 

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